Skip to main content
  • 10 Tipps für deinen ersten Irland Roadtrip

    10 Tipps für deinen ersten Irland Roadtrip

So manch ein Land ist wie geschaffen für einen Roadtrip. Dazu gehört in jedem Fall die grüne Insel im westlichen Europa. Irland überzeugt seine Besucher mit einem buntgemischten Potpourri aus historischen Sehenswürdigkeiten, beeindruckenden Landschaften und charmanten Städtchen, die idyllischer nicht sein könnten.

On Top kommen nochmal 40 verschiedene Grüntöne, die den Anblick dieses besonderen Fleckchens stets zum Highlight avancieren lassen. Falls du also noch nicht dort warst, wird es höchste Zeit, die grüne Insel mit allen Facetten zu entdecken. Die folgenden 10 Tipps helfen dir, damit dein erster Irland Roadtrip ein Erfolg wird.

 

 

Tipp 1: Organisatorisches recherchieren

Da Irland ein europäisches Reiseziel ist, benötigst du laut den Sicherheits- und Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes lediglich Reisepass oder Personalausweis, um ins Land zu gelangen. Zu einem Roadtrip gehört natürlich ein Mietwagen, der entsprechend von einem der Reisende gefahren werden muss. Der deutsche Führerschein wird in Irland akzeptiert und ist ausreichend.

Tipp: Für den Fall, dass du von September bis Dezember nach Irland kommen willst, solltest du dich über die Wetterlage informieren. Tiefdruckgebiete sorgen in dieser Zeit ab und an für Überschwemmungen.

 

Tipp 2: Die besten Angebote checken

Vergleichen, abwägen und sich für die beste Alternative entscheiden, das ist eigentlich selbstverständlich, zumal so eine Irlandreise auch nicht gerade preiswert ist. Schau am besten bei Anbietern nach Direktflügen nach Dublin. Diese sind meist am günstigsten.

Wenn du ein Rundum-Sorglos-Paket suchst, schaust du dir mal All-inclusive-Angebote für den Urlaub zum Komplettpreis online an.  Bei Letzteren bekommst du dann häufig eine Route vorgegeben, sodass du diese als „Anfänger“ nicht selbst planen musst.

 

Tipp 3: Nicht alle Unterkünfte von vornherein buchen

Wenn du deine Routenplanung allerdings auf eigene Faust machst und auch die Unterkünfte persönlich buchst, solltest du nicht alle Stopps genau durchplanen. Der Grund dafür ist ganz einfach, denn so kannst du von Zeit zu Zeit entscheiden, ob du beispielsweise länger oder kürzer an einem Ort verweilen möchtest. Zudem kann es sein, dass dich diese „Nicht-Planung“ an Stellen führt, die du sonst nie gesehen hättest.

 

Tipp 4: Den Tagesplan nicht zu überladen

In Irland gibt es so viele wunderschöne Ecken und Sehenswürdigkeiten, dass viele Erstreisende gar nicht wissen, was unbedingt auf die Must-See-Liste gehört und was nicht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass du deinen Tagesplan nicht überlädst.

Das führt nämlich schnell zu Stress und Hektik, sodass du einen Ort noch gar nicht zu Ende besichtigt hast, weil du bereits wieder losmusst, um das nächste Etappenziel zu erreichen. Bedenke, dass hier manchmal einfach weniger mehr ist. Nimm dir Zeit, vor allem für die beeindruckenden Nationalparks in Wicklow oder Killarney.

 

Tipp 5: Die Reiseroute planen und Platz für Spontanität lassen

Natürlich geht es nicht ganz ohne Planung, weshalb du auf jeden Fall vor Reisebeginn festlegen solltest, welche:

  • Sehenswürdigkeiten du unbedingt sehen willst,
  • welche Unternehmungen oder Ausflüge du machen und
  • welche Strecken du täglich maximal fahren möchtest.

Ansonsten ist es ratsam viel Platz für Spontanität zu lassen. Eventuell entdeckst du auf deiner Route ein beeindruckendes Schloss oder Herrenhaus, das zwar nicht auf deiner Liste stand, aber dich magisch anzieht. Oder du verweilst einfach ein paar Stunden an den traumhaften Küsten- und Klippenabschnitten entlang deiner Route.

 

Tipp 6: Mehr Zeit für die irischen Straßen einrechnen

Im Gegensatz zum deutschen Straßennetz ist das irische System etwas anders. Manche Abschnitte sind weniger gut befestigt, einige sind sehr eng und bei wieder anderen wirst du garantiert die Luft anhalten, wenn dir auffällt, wie nah am Rand der Klippen du entlangfährst. Aus diesem Grund solltest du bei deinen Strecken unbedingt mehr Zeit einplanen.

Sagt dir der Routenplaner im Internet, dass du für eine Strecke ca. 30 Minuten brauchen wirst, rechnet dieser mit der zugelassenen Geschwindigkeit. Diese wirst du beim ersten Mal Linkslenker und Co. aber voraussichtlich nicht fahren. Plane zwischen 15 und 30 Minuten mehr pro Strecke ein, um auf der sicheren Seite zu sein.

 

Tipp 7: Wichtige Verkehrszeichen und -regeln kennen

Um auf den Straßen von Irland sicher und gut voranzukommen, macht es Sinn, sich die wichtigsten Verkehrsregeln im Vorfeld kurz einzuprägen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Autobahnen sind mit dem Buchstaben „M“ gekennzeichnet, Bundesstraßen hingegen mit einem „N“.
  • Du fährst auf der linken Seite und der Lenker ist bei deinem Mietwagen auch auf der linken Seite. Es dauert einen Moment bis du dich daran gewöhnt hast.
  • Innerorts sind 50 km/h, außerorts auf einspurigen Straßen sind 80 km/h, auf Bundesstraßen sind 100 km/h und auf Autobahnen sind 120 km/h erlaubt.

 

Tipp 8: Unterkünfte mit Parkplatz buchen

Da du die komplette Reise mit einem Mietwagen unterwegs bist, solltest du gleich von vornherein darauf achten, nur Unterkünfte mit Parkplatz zu buchen. Du kannst das Auto zwar auch auf öffentliche Parkflächen stellen, davon ist allerdings gerade in Großstädten wie Dublin abzuraten. Nicht selten werden Autos aufgebrochen. Viele Unterkünfte bieten einen kostenlosen Parkplatz, sodass der Wagen direkt in der Nähe bleibt.

 

Tipp 9: Den passenden Mietwagen aussuchen

Um auf der Insel mobil zu sein, brauchst du einen Mietwagen. Diesen kannst du schon aus der Heimat buchen. Wichtig ist hierbei nicht unbedingt das günstigste Angebot zu nehmen, weil es einige Punkte gibt, die du nicht außer Acht lassen darfst. Dazu zählen:

  • Versicherungen
  • Kaution
  • Diebstahlschutz
  • Wagengröße

 

Tipp 10: Die geeignete Reisezeit aussuchen

Am besten eignen sich die Monate September und Oktober. In dieser Zeit ist nämlich der große Ansturm der Hauptsaison vorbei, sodass du bei wichtigen Sehenswürdigkeiten auch einen Fuß an die Erde bekommst. Zudem ist es in dieser Jahreszeit meist noch ein wenig wärmer, wobei Regen eigentlich zu einem Irland-Roadtrip dazugehört.

Tipp: Wer die Irlandreise allein machen möchte, bekommt hier generelle Tipps für Alleinreisende.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir verwenden Cookies auf unserer Website, um Ihnen mehr Benutzerfreundlichkeit zu bieten.