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  • Zum ersten Mal in San Francisco und Palo Alto

Die dritte und letzte große Stadt auf unserer Westküstentour war nach Los Angeles und Las Vegas die Stadt San Francisco. Ich hatte mich schon sehr auf San Francisco gefreut, da ich durchweg nur Gutes gehört hatte. Mein erster Eindruck von der Stadt war, dass San Francisco scheinbar nur aus Hügeln besteht! Ich bin immer noch von den Einparkkünsten der Einheimischen fasziniert, die scheinbar ohne Mühen an den steilsten Hängen quer einparken.

 

Aussicht auf die Golden Gate Bridge

Im Vorfeld habe ich gehört, dass es oft neblig in San Francisco sein sollte. Da bei unserer Einfahrt strahlend blauer Himmel herrschte, haben wir das gute Wetter zum Anlass genommen, direkt als erstes zur Golden Gate Bridge zu fahren. Mit dem Auto ging es über die 2,7 km lange Brücke nach Sausalito zum ersten Aussichtspunkt Vista Point. Die Aussicht war toll, aber leider waren wir nicht die Einzigen, die ein Foto von der Brücke machen wollten. Es war daher gar nicht so einfach, ein Bild ohne fremde Menschen von der Golden Gate Bridge zu bekommen.

Danach wollten wir eigentlich zur Aussichtsplattform Battery Spencer fahren. Dort sollten schließlich die berühmten Postkartenfotos geschossen worden sein. Was uns leider keiner gesagt hatte, dass es am Fuße des Berges nur einen winzigen Parkplatz gab. Dieser war leider komplett belegt und so blieb uns nichts weiter übrig, als den Berg so weit hochzufahren wie wir konnten, um noch ein wenig von der Aussicht zu genießen.

In einem Artikel hatte ich mal gelesen, dass es am Meer einen ehemaligen Flugplatz der United States Armed Forces gibt, an dem man auch sehr gut die Golden Gate Bridge sehen kann. Es stellte sich heraus, dass es die beste Entscheidung war nach Crissy Field zu fahren. Wir waren ganz allein am Strand und hatten eine tolle Sicht auf die Brücke. Dort ist auch unser Titelbild entstanden. Diesen ruhigen und entspannten Ort kann ich sehr empfehlen!

 

Cocktails im Top of the Mark

Top of the Mark Bar
Top of the Mark Bar

Auf meiner to-do Liste für San Francisco stand, dass ich einen Cocktail in der Bar Top of the Mark trinken gehen wollte. Die Bar gehört zum Mark Hopkins Intercontinental und so beschlossen wir, auch gleich hier zu übernachten. Das Hotel liegt zentral im Stadtteil Nob Hill. Wie der Name schon sagt,  befindet sich das Hotel auf einem Hügel und bietet von der Bar aus einen fantastischen Blick über San Francisco. Auch die Zimmer des Hotels haben uns sehr gut gefallen.

Leider muss ich aber an dieser Stelle auch einige Nachteile aufzählen. In dem Hotel wird alles extra berechnet. Sei es das Wasser auf dem Zimmer für sieben Dollar pro Flasche, oder dem hoteleigenen Parkplatz für schlappe 57 Dollar die Nacht. Nicht einmal das Internet war inklusive. (Das hatten wir bisher noch in keinem einzigen Hotel in den USA erlebt!) Wenn man sich allerdings kostenlos für eine Mitgliedschaft der Hotelkette anmeldet, kann man das Internet kostenfrei nutzen. Das haben wir natürlich sofort gemacht.

 

Shopping und Cable Car am Union Square

Unweit unseres Hotels liegt der Union Square. In den gleichnamigen Stadtviertel findest du die größte Konzentration an Kaufhäusern im Westen der USA. Wir haben bei Macys vorbeigeschaut und auch hier einige gute Angebote gefunden. Aber genau wie in den Outlets würde ich besonders auf amerikanische Marken schauen.

In der Market Street befindet sich der Powell & Market Cable Car Turntable. An den jeweiligen Endhaltestellen müssen die Cable Cars auf einer Drehscheibe gedreht werden, damit sie wieder in die andere Richtung fahren können. Dies geschah unter vielen neugierigen Blicken der Touristen, die darauf warteten, endlich in ein Cable Car einsteigen zu dürfen.

 

Fishermans Wharf mit Blick auf Alcatraz

Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in San Francisco ist das Hafenviertel Fisherman’s Wharf. Hier gibt es viele Restaurants, die für ihre Fisch- und Seafoodgerichte bekannt sind, sowie Geschäfte und Galerien. Von hier aus starten auch die Fähren nach Alcatraz. Wir haben uns allerdings mit dem Anblick der Insel vom Festland aus begnügt.

Am Pier 39 gibt es noch eine kostenlose Attraktion zu bestaunen: Auf schwimmenden Pontons vor dem Pier hat es sich eine Kolonie von Kalifornischen Seelöwen bequem gemacht. Die Tiere liegen dort gemütlich in der Sonne und lassen es sich gutgehen.

 

Viele Kurven in der Lombard Street

Von unserem Hotel aus konnten wir auch gut die Lombard Street zu Fuß erreichen. Diese Straße ist wirklich recht steil und kurvig, doch nachdem ich die anderen Steigungen in der Stadt gesehen hatte, haute mich die Lombard Street nicht so unbedingt vom Hocker. Aber die Straße war gepflegt und mit ihren Blumen nett anzusehen.

 

Murals im Mission District

Das Mission District ist das Viertel der Lateinamerikaner und der Murals. Benannt wurde es nach dem ältesten Gebäude in San Francsico, der Mission Dolores. Neben sehenswerten viktorianischen Gebäuden findet man überall im Viertel wunderschöne Wandmalereien, sogenannte Murals. Mit etwas Wissen über die Geschichte Lateinamerikas kannst du hier einige Hintergründe erkennen.

Ein besonderes Highlight im Mission District ist das Women’s Building. Sieben Künstlerinnern waren an der Bemalung des Kunstwerks beteiligt. An den Wänden sind verschiedene Frauen mit verschiedenen Hautfarben abgebildet. Eines haben diese Frauen alle gemeinsam, sie haben sich für die Welt und den Frieden eingesetzt. Daher wird dieses Kunstwerk auch völlig zu Recht Masterpiece genannt.

 

Painted Ladies am Alamo Square

In der Nähe des hippen Stadtteils Haight-Ashbury findet ihr besonders schöne viktorianische Häuser am Alamo Square. Die liebevoll genannten Painted Ladies habt ihr bestimmt schon einmal im Fernsehen gesehen. In der Serie Full House sitzen die Protagonisten im Vorspann vor genau diesen Häusern. Ihren Namen verdanken die Painted Ladies übrigens den Autoren Elizabeth Pomada und Michael Larsen.

 

„What I like most about San Francisco is San Francisco“ das sagte schon Frank Lloyd Wright

 

Mir hat San Francisco wirklich gut gefallen. Die Menschen waren so herrlich entspannt, in den Straßen haben die Cable Cars geknattert und immer wieder blitzte das Meer durch die Häuserschluchten hindurch. Besonders schön war dieser Anblick am Abend. Ja, ich kann verstehen, dass San Francisco eine der beliebtesten Städte in Kalifornien ist!

Was wir in San Francsico allerdings gar nicht gesehen haben war Nebel. Aber was wir zu diesem Zeitpunkt nicht wussten: Wir würden auf unserer weiteren Fahrt noch mehr Nebel zu Gesicht bekommen, als uns lieb war!

 

Palo Alto im Silicon Valley

Am nächsten Morgen ging unsere Reise weiter in Richtung Highway 1, doch bevor es auf die schöne Küstenstraße gehen sollte, haben wir noch einen Abstecher in Palo Alto gemacht. Die Stadt liegt im berühmten Silicon Valley und ist vor allem bekannt durch ihre zahlreichen IT-Unternehmen. Auch Google, Facebook und Apple haben in Palo Alto ihren Firmensitz.

Die Firmen liegen nicht weit auseinander, so dass wir eine Firma nach der anderen angefahren haben. Wir haben uns die Gebäude von außen angesehen und mussten einfach Fotos von den Schildern machen. Anschließend haben wir in Esther’s German Bakery bei leckeren Brötchen ausgiebig gefrühstückt, bevor wir uns zum letzten Teil unserer Reise aufgemacht haben.

Lust selbst einmal San Francisco zu erkunden? Entdecke hier alle Direktflüge nach San Francisco.

2 Gedanken zu „Zum ersten Mal in San Francisco und Palo Alto

    1. Hey Sabi,
      Danke für deine tollen Tipps!
      ist notiert und werde ich mir auf jeden Fall beim nächsten Mal anschauen! 🙂
      Liebe Grüße Kaja

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