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  • 48 Stunden im fabelhaften Las Vegas

Das nächste Ziel unserer Westküstentour war Las Vegas. Nach einer rund vierstündigen Fahrt von Los Angeles aus haben wir die Stadt in der Wüste Nevadas erreicht. Für unseren Aufenthalt in Las Vegas haben wir zwei Übernachtungen eingeplant.

Schon der Weg in die schillernde Metropole war ein Erlebnis. Wir sind gefühlt ewig gefahren, ohne ein Haus, geschweige denn eine Stadt zu sehen. Ich bin immer noch ganz fasziniert von den unglaublichen Weiten des Landes.  Einmal ist sogar – ganz wie in den Western Filmen – ein Heuballen vor uns über die Straße gerollt.

Las Vegas StripDoch dann tat sich am Horizont auf einmal eine Stadt mit riesigen Gebäuden auf. Wir waren im fabelhaften Las Vegas, Stadt der Kasinos und Mekka der Glücksspieler angekommen!

Kurz nach unserer Ankunft ging bereits die Sonne unter und nun zeigte die Stadt, was wirklich in ihr steckt! Überall gingen die Leuchtreklamen an und es blitzte und funkelte uns von allen Seiten entgegen. Genau so schillernd hatte ich mir Las Vegas vorgestellt!

Beeindruckt von den Lichtern ging es zu unserer ersten Unterkunft, dem MGM Grand. So richtig kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, als wir durch die Hotelanlage liefen. Das Hotel ist einfach riesig! Schon auf dem Weg zu unserem Zimmer kamen wir an einigen Automaten und Spieltischen vorbei. Ein bißchen haben wir uns wie im Film Oceans Eleven gefühlt. Aber das ist ja auch gar nicht so abwegig, schließlich wurden hier einige Szenen gedreht.

An den zahllosen Einarmigen Banditen saßen Männer und Frauen, die routiniert die Automaten mit Dollarscheinen gefüttert haben und dabei ihre Margheritas geschlürft haben. Bevor wir unser Glück auch einmal versuchen wollten, gingen wir spazieren und haben uns noch einen Teil des Strip angeschaut.

 

Las Vegas Strip

Der Las Vegas Strip ist ein Abschnitt des Las Vegas Boulevard und beginnt im Norden beim Stratosphere Tower und endet im Süden unweit des Welcome to Fabulous Las Vegas Straßenschildes. Zu Fuß würde man etwa eineinhalb Stunden für die gesamte Strecke brauchen.

Als wir aus der Tür des Hotels traten, fiel unser erster Blick auf die Freiheitsstatue vor dem New York Hotel. Weiter der Straße entlang kamen wir noch an den bekannten Hotels Venetian und dem Bellagio vorbei. Jedes für sich ein kleines architektonisches Kunswerk, oder besser gesagt ein großes Kunstwerk. In der Ferne konnten wir den Stratosphere Tower ausmachen, der die riesigen Hotels überragt. Vor dem Bellagio sind wir allerdings erst einmal stehen geblieben und haben uns die Wasserfontänen angesehen.

Wir waren wohl nicht die einzigen, die sich das Schauspiel ansehen wollten und so haben wir die Fontänen zuerst nur aus der Ferne angesehen. Am Tag findet alle 30 Minuten eine Show statt und ab 20 Uhr im 15 Minuten Rhythmus. Gut, dass 15 Minuten später schon die nächste Show anfing und wir uns dann einen Platz mit einer besseren Sicht suchen konnten.

Neben mir machte ein Pärchen Fotos, die waren so aufgeregt, dass Ihnen glatt ein Teil von der Kamera ins Wasser gefallen ist. Die Armen! Jetzt hielt ich unsere Kamera noch etwas fester während ich Fotos von den großen Fontänen machte.

 

Fremont Street

Die zweite Nacht haben wir in Downtown Las Vegas verbracht. Wir wollten uns auch noch einmal das Vergnügungszentrum des älteren Teils von Las Vegas genauer anschauen. Wir haben uns ein Zimmer im Downton Grand gemietet, welches ganz in der Nähe der Fremont Street liegt.

Dort gibt es auch die Fremont Street Experience, eine riesige Kuppel, die mehrere Häuserblocks überdacht. Mein Blick ging als erstes in Richtung Decke: Hier fliegen Menschen am Himmel! Mit der Zipline kann man über die Straße fliegen. Am Boden haben verschiedene Künstler ihr Können zur Schau gestellt.

Las Vegas Golden NuggetNicht weit entfernt liegt auch das bekannte Golden Nugget Kasino, eines der ältesten Hotels in Las Vegas. Als wir das Kasino betraten, fiel uns direkt ein einarmiger Bandit auf, der meinen Namen angezeigt hat. Also, wenn das keine Aufforderung zum spielen war, dann weiß ich es auch nicht! Leider haben wir auch hier nicht den Jackpot geknackt. Wie heißt es so schön, die Bank gewinnt wohl doch immer…

Am Abend werden hier regelmäßig Pokerturniere angeboten, was mein Freund gleich genutzt hat. Um mitspielen zu dürfen, musste er sich zuerst für den Players Club anmelden. Das ist kostenlos, aber der Reisepass wird dazu benötigt.

Nach einer langen Pokernacht ging es am nächsten Morgen zum Frühstück ins Eat und ich muss sagen, das war das beste Frühstück, das wir bisher gegessen hatten! Wir mussten zwar etwas für einen Tisch anstehen, aber das Warten hat sich definitv gelohnt! Es gab neben leckeren ausgefallenen Sandwiches auch unglaublich leckere Pancakes mit Früchten. Die Portionen waren wieder einmal riesig. Das unterschätze ich noch immer. Aber es war wirklich ausgesprochen gut! Gestärkt konnte es nun zum Shopping gehen.

 

Outlet Shopping in Las Vegas

Wie wir auf unserer Reise bisher schon festgestellt haben, kann man in den USA sehr gut einkaufen. Auch trotz des momentan eher schwachen Euro-Kurses kann man in den Outlets noch einige Schnäppchen finden. Ich würde mich allerdings auf die amerikanischen Marken fokussieren wie Michael Kors, Tommy Hilfiger und Guess. Da konnten wir ein paar gute Angebote ausmachen.

In Las Vegas mussten uns zwischen dem North Premium Outlet und dem South Premium Outlet entscheiden. Für mich machten beide einen ähnlichen Eindruck was die Auswahl der Marken angeht. Der Unterschied der Outlets besteht vor allem in der Lage. Das North Premium Outlet ist ein Center im Freien, während das South Premium Outlet überdacht und ein wenig kleiner ist.

 

Hoover Dam

Etwa eine Autostunde von Las Vegas entfernt liegt der Hoover Dam, an dem wir automatisch vorbeigekommen sind, als wir weiter in Richtung Grand Canyon gefahren sind. Hier wird der Colorado River zum Lake Mead gestaut und bildet auch gleichzeitig die Grenze zwischen den Bundesstaaten Nevada und Arizona. Mit dem Helikopter hätte man auch dorthin fliegen können, oder sogar ganz bis zum Grand Canyon. Da wir jedoch geplant hatten, noch weiter nach Page zu fahren ging es für uns mit dem Auto zum Grand Canyon.

Las Vegas hat mir wirklich gut gefallen und ich würde gerne noch einmal wiederkommen, denn es gibt noch einiges in der Stadt, was ich gerne entdecken würde. Wie wir ja auch schon bei unserem Städtetrip in Los Angeles festgstellt haben, reichen ein paar Tage zwar aus um sich einen ersten Eindruck von einer Stadt zu verschaffen, aber natürlich kann man nicht alles sehen.  Vielleicht geht es beim nächsten Mal dann gleich mit einem Direktflug nach Las Vegas.

 

2 Gedanken zu „48 Stunden im fabelhaften Las Vegas

  1. Toller Bericht und schöne Fotos. Ich war vor ca.15 Jahren mal in Las Vegas. Damals habe ich das auch alles gesehen. Ach, war das schön 🙂 Da hat sich in der Zwischenzeit bestimmt einiges verändert.
    LG Tanja (Travelday)

    1. Lieben Dank für dein Feedback! Ja, ich glaube da hat sich einiges in den letzten Jahren getan. Vielleicht bekommst du ja bald noch einmal die Gelegenheit nach Las Vegas zu fliegen? 🙂 Liebe Grüße, Kaja

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