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  • Fliegerei als Beruf: 8 Traumjobs rund ums Fliegen

    Fliegerei als Beruf: 8 Traumjobs rund ums Fliegen

Obwohl das Fliegen für viele Reisende mittlerweile zur Routine geworden ist, bleibt jede Flugreise spannend und faszinierend. Denn jeder Flughafen ist eine eigene Welt für sich, unglaublich viele Menschen wuseln vor sich hin und sorgen für die sichere und reibungslose Abfertigung der Passagiere und ihres Gepäcks.

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wer da alles herumläuft und was genau das Personal am Flughafen, auf dem Rollfeld oder in den Flugzeugen selber eigentlich macht? Oder habt ihr vielleicht schon mal darüber nachgedacht, selber ein Teil dieser Welt zu werden?

Es gibt eine riesige Spannweite an verschiedensten Berufsbildern in der Welt des Fliegens. Die wichtigsten stellen wir euch hier vor.

Pilot/-in

Jede Menge Prestige, eine sehr gute Bezahlung und immer die beste Aussicht von einem der wohl außergewöhnlichsten Arbeitsplätze überhaupt – Piloten haben einen absoluten Traumjob, keine Frage. Bis ans Steuerruder im Cockpit ist es allerdings ein weiter Weg:  Beim Eignungstest der Lufthansa fallen zum Beispiel regelmäßig neun von zehn Bewerbern durch. Nur die allerbesten werden genommen – so ist das wohl bei solchen Traumjobs.

Danach wartet eine zweijährige Ausbildung. Sie ist sehr teuer und für die Kosten müssen die Bewerber teilweise selber übernehmen. Wenn es klappt, lohnt es sich aber allemal: Nach einigen Jahren Berufserfahrung sind Jahresgehälter von deutlich über 100.000 Euro absolut keine Seltenheit.

Flugbegleiter/-in

Mitten hinein in die Welt des Fliegens kommt man auch als Flugbegleiter. Die Aufgaben als Teil der Kabinencrew sind weit vielfältiger als viele sich gemeinhin vorstellen und gehen weit darüber hinaus, den Passagieren Kaffee und Kopfhörer zu reichen.

Abgesehen vom reinen Service am Passagier tragen Flugbegleiter einen großen Teil zur Sicherheit an Bord bei: Sie sind für die Sicherheitsinstruktionen vor dem Abheben zuständig. Darüber hinaus werden sie intensiv darin geschult, in Notfallsituationen schnell und richtig zu reagieren und so im Zweifel Menschenleben zu retten. Nachteil des Jobs sind sehr unregelmäßige Arbeitszeiten und häufige Überstunden. Dass man ständig in der ganzen Welt unterwegs ist, kann aber ja auch durchaus positiv gesehen werden…

Mehr dazu im Direktflug.de Artikel:

Traumberuf Stewardess: Erlebnisse und Tipps einer Flugbegleiterin

Fluglotse/ Fluglotsin

Im Tower direkt am Rollfeld halten die Fluglotsen alle Fäden in der Hand. Sie überwachen den gesamten Flugverkehr und treffen gemeinsam mit den Piloten alle wichtigen Entscheidungen. Fluglotsen nutzen hochspezialisierte Radar- und Computersysteme, um den Piloten alle wichtigen Informationen über Flughöhen und Streckenführung zu Verfügung zu stellen.

Außerdem erteilen sie Start- und Landeerlaubnisse und stellen sicher, dass die Flugzeuge sich nicht gegenseitig in die Quere kommen. Der Ausbildungsberuf ist extrem verantwortungsvoll, was sich auch im Gehalt niederschlägt: Das Einstiegsgehalt liegt in der Regel über 6.000 Euro brutto.

Flugdienstberater/-in (Dispatcher)

Die so genannten „Dispatcher“ sind für die detaillierte Planung der einzelnen Flüge zuständig. Sie legen gemeinsam mit den Piloten den genauen Flugablauf fest, haben dabei das Wetter im Blick und besorgen alle notwendigen Überfluggenehmigungen.

Vor jedem Abflug übernehmen die Flugdienstberater das Briefing der gesamten Flugzeugcrew.

Flugzeugabfertiger/-in (Ramp Agent)

Vor jedem Abflug und nach jeder Landung beobachte ich ziemlich neugierig, was diese winkenden Menschen in ihren gelben Warnwesten auf dem Rollfeld veranstalten – das sind die „Ramp Agents“. Sie sind der Teil der Bodencrew, die den Flugzeugen am nächsten kommen.

Ihr Job ist es, die Flieger am Boden zu koordinieren: Sie weisen die Piloten in ihre Parkpositionen ein und kümmern sich um die Be- und Entladung des Gepäckraumes und um kleinere Instandsetzungsarbeiten direkt am Flughafen.

Bodensteward/-ess (Service Agent)

Die „Service Agents“ sind meist die Ersten, mit denen man als Fluggast Kontakt hat, wenn man den Flughafen betritt. Sie arbeiten an den Check-In-Schaltern, in den Info-Büros und am Gate. Ihre wichtigsten Aufgaben sind das Kontrollieren der Ticktes, sie stellen Boardingpässe aus und fertigen das Gepäck am Schalter ab.

Außerdem dienen sie als Ansprechpartner für Informationen rund um die Flüge. Oft haben sie eine Ausbildung als Luftverkehrskaufmann/-frau.

Tourismuskaufmann/-frau

In den meisten größeren Flughäfen gibt es eine Menge Reisebüros und viele Büros der verschiedenen Airlines. Auch lokale Tourenanbieter siedeln sich oft an, um ankommenden Touristen ihr Angebot vorzustellen. Überall hier arbeiten vor allem Kaufleute für Tourismus. Damit gehören auch sie zu den typischen Berufsbildern, die man an vielen Flughäfen antrifft.

Luft- und Raumfahrtingenieur/-in

Ingenieure für Luft- und Raumfahrttechnik haben ein breit gefächertes Berufsbild. Sie entwickeln neue Flugzeugtypen und Hubschrauber, aber auch Satelliten oder Raumfahrzeuge. Für Airlines arbeiten sie auch an Modifikationen der einzelnen Flugzeuge je nach Kundenwunsch, entwickeln Wartungsprozesse oder arbeiten als Berater für Sicherheitsthemen.

Für die Ausbildung ist es neben dem Studium sehr wichtig, praktische Erfahrungen zu sammeln, weshalb viele Ingenieure nebenbei oder vor den Studium eine Ausbildung zum Fluggerätemechaniker oder Mechatroniker absolvieren. Andere wiederum kombinieren ihr Studium mit einer Pilotenausbildung.

Habt ihr jetzt auch Lust auf einen Job in der Luft oder am Flughafen bekommen? Für eure nächste Reise findet ihr hier alle günstigen Direktflüge!

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