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  • Tokio Sehenswürdigkeiten: 8 Highlights die kostenlos sind!

Tokio ist die Hauptstadt von Japan und zählt zu den faszinierendsten Metropolen der Welt. Unzählige Schreine, versteckte Bars und spektakuläre Wolkenkratzer sind nur einige der Dinge, die du in Tokio erleben kannst.

Und dafür musst du noch nicht einmal viel Geld ausgeben! Wir haben unsere Direktflüge nach Tokio Narita gebucht und haben in der Stadt acht Highlights entdeckt, die völlig kostenlos sind!

 

Kostenlose Aussicht vom Bunkyo Civic Center

Ich liebe es mir zuerst einmal einen Eindruck von oben auf eine Stadt zu verschaffen. In Tokio stehen dir dafür viele verschiedene Aussichtstürme zur Verfügung, wie zum Beispiel dem Tokyo Tower, Tokyo Skytree oder dem Tokyo City View Observation Deck (Roppongihills). Diese Aussichtsplattform ist übrigens die einzige ohne Verglasung. Für all diese Aussichtsplattformen musst du jedoch Eintritt bezahlen.

Wenn du die Aussicht auf Tokio kostenlos genießen möchtest, dann solltest du auf das Observation Deck des Bunkyo Civic Center gehen. Von hier aus hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt und bei klarer Sicht kann man sogar bis zum Mount Fuji sehen!

Adresse: Bunkyo Civic Center, 1 Chome-16-21 Kasuga, Bunkyō

Öffnungzeiten: Montag – Samstag 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

 

Hie Schrein in Akasaka

In der Präfektur Tokio gibt es unglaublich viele schintoistische Schreine und buddhistische Tempel. Zu den bekanntesten zählt der Sensō-ji Tempel zu dem es täglich viele Touristen zieht. Ein Besuch der Tempel ist kostenlos. Eines meiner Highlights war jedoch der Hie Schrein im Stadtteil Akasaka.

Der Eingang des Shinto Schreins ist reich verziert und auch im Inneren des Schreins gibt es viel zu entdecken. Besonders gefallen hat mir die Wand, an der viele Wünsche auf kleinen Holzbrettern aufgehangen wurden. Wenn die Wand voll ist und kein Platz mehr für neue Wünsche ist, dann werden die Tafeln verbrannt und sie steigen zu den Göttern hinauf. Da die Götter alle Sprachen verstehen, kannst du auch selbst ein Wunschbrett aus Holz aufhängen wenn du möchtest, auch wenn du kein japanisch sprichst.

Es lohnt sich alle Ecken des Tempels zu erkunden. So haben wir diesen tollen, fotogenen Aufgang gefunden. Außer uns waren auch nur wenige andere Touristen an dem Schrein.

Ganz in der Nähe des Hier Schreins lag auch unsere Unterkunft. Wir hatten uns nach langer Suche für das Hotel Felice Akasaka entschieden, da die Betten mit 1,80 m in dem Hotel für Tokios Verhältnisse angenehm breit sind und der Preis für das Zimmer einfach unschlagbar war. Tipp: In Tokio ist Raum ein knappes Gut. Achte bei deiner Hotelauswahl besonders auf die Breite der Betten.

Neben den großen Betten verfügt das Hotel auch über ein eigenes Onsen, welches man kostenlos mitbenutzen kann. In der Nähe des Hotels gibt es gleich zwei Metrostationen, so dass wir wirklich schnell überall hingekommen sind.

Adresse: Hie Schrein, 2 Chome-10-5 Nagatachō, Chiyoda-ku

 

Sumo Ringer im Arashio-beya Sumo Stable

Mein ganz persönliches Highlight in Tokio war das Zuschauen beim Training der Sumo Ringer. Es ist faszinierend zu sehen was für eine Kraft die Ringer besitzen. Obwohl die Körper der Männer massig aussehen, sind sie doch sehr muskulös. Die Sumo Ringer trainieren fast jeden Morgen. Es lohnt sich auf jeden Fall früh da zu sein, denn außer uns gab es auch noch viele andere neugierige Zuschauer. Ich muss gestehen, ich hatte mich vorher nicht wirklich mit dem Sumo Ringen beschäftigt, daher war ich umso mehr überrascht, wie schnell die Kämpfe zu Ende gehen. Bei meinem nächsten Besuch in Japan würde ich wirklich gerne ein Turnier besuchen.

Adresse: Arashio-beya Sumo Stable, 2 Chome-47-2 Nihonbashihamachō, Chūō-ku

Öffnungszeiten: fast täglich 7.30 bis 10.00 Uhr

 

Spaziergang am Kaiserpalast

Um der Hektik und dem Trubel der Großsatdt zu entkommen bietet sich ein Spaziergang am Kaiserpalast ideal an. Allerdings kann man nicht all zu viel von dem Palast sehen, wenn man sich nicht zu einer Besuchertour vorangemeldet hat. Aber auch dann kann man leider nicht den Palast betreten. Das geht nur am Geburtstag des Kaisers und an Neujahr. Aber auch von außen machet das Gelände einen imposanten Eindruck.

Adresse: Kaiserpalast, 1-1 Chiyoda, Chiyoda-ku

Öffnungszeiten: Mo und Fr geschlossen sonst 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

 

Blick auf die Shibyua Kreuzung

Man kann Tokio einfach nicht bereisen ohne einen Stopp bei der wohl berühmtesten Kreuzung der Welt eingelegt zu haben. Wir haben uns entschieden an einem Montag morgen in den Stadtteil Shibuya zu fahren. Zu der Zeit war natürlich noch nicht so viel los wie am Abend, wo auch schon mal gut und gerne 15.000 Menschen auf einmal versuchen die Kreuzung zu überqueren. Da muß man aufpassen, dass man sein Ziel nicht aus den Augen verliert und wohlmöglich an einer ganz anderen Stelle herauskommt.

Eine besonders tolle Aussicht hat man übrigens vom Starbucks im 2. Stock. Wir haben dort unseren Kaffee getrunken und uns das Spektakel einige Minuten angesehen. Aus diesem Blickwinkel ist auch das Foto von der Kreuzung entstanden. Alle paar Minuten kam dann noch eine Kolonne von verschiedenen Mario Kart Charakteren in ihren Go Karts angebraust. Das sah nach einem Risenspaß aus! Es gibt wohl nichts, was man nicht in Tokio tun kann… Am Abend stelle ich mir die berühmte Kreuzung in Shibuya jedoch noch aufregender vor. Dafür hatten wir am Tag allerdings den Vorteil, dass wir leicht einen guten Blick auf die Kreuzung bekommen haben.

Adresse: Starbucks, QFRONT 1F, Udagawachō, Shibuya-ku

 

Takeshita Street mit japanischen Süßigkeiten

Während es in Shibuya am Morgen noch recht ruhig zuging, waren in der Takeshita Street schon am Vormittag viele Menschen unterwegs. Ein besonderes Highlight sind hier die verschiedenen japanischen Süßigkeiten, die es in den vielen Geschäften zu kaufen gibt.

Es gibt eine riesige Auswahl an Crepes mit allen nur erdenklichen Füllungen und in der Totti Candy Factory kannst du Zuckerwatte in Regenbogenfarben kaufen. Ein Traum!

Neben den ganzen Süßigkeiten ist die Takeshita Street im Stadtteil Harajuku auch der Mittelpunkt der japanischen Kawaii-Kultur. Vor allem für junge Mädchen gibt es in den ganzen Klamottenläden und Accessoiregeschäften eine riesige Auswahl an Kleidern.

Zu gerne hätte ich mal einige der Kawaii Girls in ihren Outfits auf der Straße gesehen, aber leider waren wir wohl zur falschen Zeit dort. Vielleicht klappts ja beim nächsten Besuch in Tokio. Dann würde ich dort nochmal am Wochenende vorbeischauen.

Adresse: Takeshita Street, 1 Chome−19, Jingūmae, Shibuya-ku

 

Tokyu Plaza Mode Shopping Center

Nicht weit entfernt von der Takeshita Street befindet sich das Tokyu Plaza Mode Shopping Center, an dem wir eher zufällig vorbeigekommen sind. Der ganze Eingang ist mit unzähligen Spiegeln ausgestattet, die das Licht in alle Richtungen brechen. Klar, dass wir hier schnell einen Fotostopp einlegen mussten. Wirklich faszinierend die ganzen Spiegel!

Adresse: Tokyu Plaza Mode Shopping Center, 4 Chome-30-3 Jingumae, Shibuya

Öffnungszeiten: täglich 11.00 bis 21.00 Uhr

 

Shinjuku Golden Gai

Eigentlich gibt es in Tokio an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken. Besonders am Abend lohnt sich ein Spaziergang auf ein paar Drinks in das Vergnügungsviertel Golden Gai im Stadtteil Shinjuku. Hier gibt es an gerade mal sechs kleinen Gassen knapp 200 Bars, die teilweise so klein wie ein Wohnzimmer sind. Es passen nur eine handvoll Menschen hinein. Auch die Gassen, die die Straßen miteinander verbinden, sind so schmal, dass an vielen Stellen immer nur eine Person auf einmal hindurchpasst.

Aber Achtung, nicht in jeder Bar ist man als Tourist willkommen. Bei einigen gilt „Members only“ und es wird nur an Stammgäste ausgeschenkt. Da die meisten Bars kein Essen servieren, solltest du auf jeden Fall vor den Drinks etwas essen gehen.

Adresse: Shinjuku Golden Gai, 1 Chome−1, Kabukichō, Shinjuku-ku

Warst du schon einmal in Tokio? Wie hat dir die Stadt gefallen und was waren deine Highlights in Tokio?

Unterkunft finden bei
Tokio (alle)


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