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  • Weihnachten und Silvester in New York City

New York City, diese Metropole ist wohl jedem Menschen ein Begriff und für viele ist es sicher ein Traum, diese großartige Stadt einmal zu besichtigen. Warum also nicht zur schönsten Zeit des Jahres an Weihnachten und Sylvester in New York City Urlaub machen? Da die Preise für Hotels und andere Unterkünfte in solchen Metropolen natürlich ohnehin schon nicht besonders niedrig sind und gerade zu dieser Jahreszeit gerne das Doppelte berechnet wird, bietet sich eine tolle Alternative an.

Über AirBnB lassen sich einige vergleichsweise günstige Unterkünfte in der näheren Umgebung finden. Empfehlenswert ist Union City auf der anderen Seite des Hudson River, welcher am westlichen Teil von Manhattan verläuft. Der Preisrahmen liegt hier bei ca. 80-100 € pro Nacht für eine gesamte Unterkunft.

Vom Flughafen aus gibt es einen Bus zum Port Authority Bus Terminal, direkt am Times Square. Von dort aus fährt ein Shuttle nach Union City. Für 3$ pro Person und 15 Minuten Fahrzeit ist dies ein gutes Angebot. Die kleinen Busse fahren außerdem im Minutentakt und sogar 24h am Tag.

In New York City gibt es natürlich eine ganze Menge zu sehen und so sollte ausreichend Zeit eingeplant werden, wenn man wirklich alles sehen möchte. Die Stadt unterteilt sich in 5 Bezirke. Diese sind Manhattan, Queens, Brooklyn, Bronx und Staten Island. Jedes Viertel hat seinen ganz persönlichen Charakter, seine eigene Geschichte und unterschiedliche Kulturen. So erwartet euch immer wieder ein neues Flair.

Unsere Planung gestaltete sich wie folgt: Wir haben für alle Sehenswürdigkeiten, die wir uns herausgepickt haben, 9 Tage eingeplant. Dabei waren wir in allen 5 Bezirken unterwegs.

TIPP: New York City ist groß, verdammt groß! Klar, dass man nicht alles zu Fuß erkunden kann. Allerdings verfügt die Stadt über ein gut ausgebautes Metro-Netz. Wir haben beispielsweise die 7-Day-MetroCard für 30$ pro Person genutzt, an den beiden anderen Tagen waren wir viel zu Fuß unterwegs oder haben uns Einzeltickets gekauft. Außerdem empfiehlt sich die kostenlose App „New York Subway MTA Map“.

New York City erstrahlt zur Weihnachtszeit in einem ganz besonderen Glanz. An so ziemlich jeder Ecke finden sich ganze Häuser oder auch Wolkenkratzer, die festlich geschmückt sind. Aber auch all die vielen Einkaufszentren, Supermärkte, Elektronikläden, etc. scheinen einen kleinen Wettkampf auszutragen, wer die schönste Schaufensterdeko zu Weihnachten zu bieten hat. Außerdem gibt es natürlich in vielen Shoppingmalls die Möglichkeit Santa zu treffen.

Als wäre das nicht schon genug, sind auch die Straßen festlich geschmückt und insbesondere auf Staten Island, weit weg von all dem Trubel am Times Square, schmücken auch Privatpersonen ihre Häuser so, wie man es aus Filmen kennt. Kaum zu glauben, welch Aufwand hier betrieben wird.

In der Metro werden von den Musikern, welche man dort recht häufig trifft, Weihnachtslieder angestimmt. Ein „Feliz Navidad“ auf Trommeln, mitten am Bahnsteig, mit so viel Groove gespielt und gesungen, erzeugt einfach Gänsehaut.

 

Manhattan • Ein Bezirk der Superlative

In Manhattan gibt es wohl die meisten Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Somit finden sich hier auch die meisten Touristen – und zwar wirklich viele. Dennoch ist es problemlos möglich, sich alles in Ruhe anzusehen. Die Metro Card ist an der Stelle goldwert!

Doch was sollte man in Manhattan unbedingt gesehen haben? Wir haben für euch eine Liste erstellt:

  • The High Line – Eine 2,33 km lange Güterzugstraße, die zu einer Parkanlage umgebaut wurde
  • Flatiron Building – Ein unfassbar schmales Gebäude!
  • Grand Central Terminal – Der größte Bahnhof der Welt bezüglich der Gleisanzahl.
  • Rockefeller Center
  • Empire State Building – Hier erwartet euch eine geniale Aussicht über ganz NYC.
  • One World Trade Center – Eine Aussicht, wie es sie seit Jahren nicht mehr gegeben hat.
  • Central Park – Ein Spaziergang durch den verschneiten Park darf an Weihnachten natürlich nicht fehlen
  • Museum of Natural History – Unmittelbar am Central Park gelegen, ist ein Besuch dieses Museums ein MUSS. Bekannt aus den Filmen „Nachts im Museum“
  • Statue of Liberty – Sie darf natürlich bei keinem Besuch fehlen. Die Freiheitsstatue!

Die Liste lässt sich endlos fortführen, doch das waren unsere absoluten Highlights. Es gibt noch so viel Weiteres zu sehen und alles hat seinen ganz eigenen Charme. Der Fahrt hoch auf das Observation Deck des One World Trade Centers ist einmalig und ein absolutes MUSS.

TIPP: Mit dem City PASS spart ihr bis zu 40% beim Besuch der 6 beliebtesten Attraktionen in New York. Ihr bekommt den Pass für 122$ und habt damit Zugang zum Empire State Building, dem American Museum of Natural History, dem Metropolitan Museum of Art, Top of the Rock (oder Guggenheim Museum), 9/11 Memorial & Museum (oder Intrepid Sea, Air & Space Museum) und zur Freiheitsstatue (oder Bootsrundfahrt mit der Circle Line). Das Empire State kann man, bei Einbruch der Dunkelheit, sogar ein zweites Mal besuchen.

Ein tolles Restaurant für Heiligabend findet man übrigens auch in Manhattan. Im „Paulaner NYC“ gibt es neben deutschem Weißbier auch Ente mit Knödel und Rotkohl zum Abendessen. Ein Stück Tradition aus der Heimat.

TIPP: Ein weiteres Restaurant, das einen Besuch wert ist, ist „Five Napkins Burger „. Es ist relativ voll und nicht ganz günstig, aber die Burger sind der Hammer und ihr werdet auf viele New Yorker treffen. Wer den vermutlich besten New York Cheesecake kosten will, der kommt um einen Besuch bei „Eileen’s Cheesecake Factory“ nicht herum. Der Wahnsinn diese Kuchen!

 Wenn man schon mal zur Weihnachtszeit in New York ist, bietet es sich außerdem an, eine der zahlreichen Eislaufbahnen zu besuchen. Im Central Park gibt es wohl die Schönste, hier genießt ihr nicht nur die Aussicht auf den Park, sondern könnt auch die Skyline bestaunen.

Was steht wohl noch auf der Liste der Dinge, die an man Weihnachten unbedingt in New York City erleben sollte? Natürlich der Besuch eines echten Gospel Chors!

Wir haben uns für die „Bethel Gospel Assembly“ in Harlem entschieden. Es gibt dort einen Eingang für Residents, also Einheimische, und einen extra Eingang für Touristen. Dieser war natürlich sehr voll und wir mussten eine Weile anstehen. Man sollte früh da sein, denn die Plätze sind begrenzt! Wir waren am 25.12. dort und haben eine Art Mini-Musical vorgespielt bekommen. Es war wirklich einmalig! Die Darsteller, der Gesang, die Geschichte und auch das Publikum haben uns umgehauen. Das ist ein Erlebnis, das man definitiv nie mehr vergisst, völlig egal ob man gläubig ist oder nicht.

 

Brooklyn • Wie man es wahrscheinlich nicht erwartet

Es ist wohl gar nicht so unwahrscheinlich, dass viele Reisende einen Bogen um Brooklyn machen. Aber warum? Viele verbinden mit Brooklyn eine hohe Kriminalitätsrate, aber diese Zeiten haben sich schon lange geändert. Brooklyn ist definitiv sehenswert und jeder, der nach New York City reist sollte sich auch diesen Bezirk ansehen.

Williamsburg, ein jüdisches Viertel, versprüht einen ganz besonderen Charme. Und nebenbei bemerkt gibt es dort fantastische Bagel zum Frühstück. Für einen romantischen Abend an den Feiertagen ist der East River eine klare Empfehlung. Es gibt hier einen kleinen Park, von dem man eine herrliche Aussicht aus die Skyline Manhattans genießen kann. Wir haben schöne Stunden dort verbracht.

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit ist natürlich die Brooklyn Bridge und darf bei keinem Besuch fehlen. Wir haben hier auch den „New years eve“ verbracht. Denn circa 12 Stunden anstehen am Times Square für den zwar sehr schönen, aber eben auch sehr kurzen Ball-Drop waren uns zu stressig.

An der Brooklyn Bridge verbrachten wir direkt am Wasser einen schönen Abend und eine Menge Locals versammeln sich ebenfalls dort. Leider gab es kein Feuerwerk, aber das ist am Times Square genauso. Und für die Sparfüchse: An der Brooklyn Bridge muss man für nichts etwas bezahlen!

 

Staaten Island • Ein wenig mehr Ruhe

Wenn man sich von all dem Trubel in New York ein wenig zurückziehen möchte, sollte man sich den Bezirk Staten Island genauer ansehen. Vom South Ferry Plaza aus gibt es eine kostenlose Fähre dorthin. Man kann sich hier ein sehr schönes Memorial zu 9/11 ansehen, um all den Opfern zu Gedenken.

Staaten Island zeigt sich von einer völlig anderen Seite als der Rest der Stadt. Hier stehen viele Einfamilienhäuser – und was für welche! Für uns waren es schon fast Villen. Noch dazu ist Staten Island sehr viel grüner als die anderen Bezirke und lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein.

 

Queens • Und die schönste Promenade der Stadt

In Queens haben wir uns den „Flushing Meadows Park“ angesehen. Hier gibt es eine riesige Weltkugel zu bestaunen. Von weitem sieht sie gar nicht so riesig aus, aber je mehr man sich ihr nähert, desto mehr gerät man ins Staunen.

Mit Long Island City findet ihr in Queens ein schönes, aufstrebendes Künstlerviertel. Der „Gantry Plaza State“ bietet eine atemberaubende Sicht über den East River hinweg, genau auf Manhattan. Highlight des Parks sind die erhaltenen Brückenkräne.

 

Die Bronx • Schlechter Ruf, aber äußerst sehenswert

Last but not Least gibt es da noch die Bronx. Wahrscheinlich verirren sich nicht allzu viele Touristen dorthin. Viele denken bei der Bronx sofort an Straßengangs und Gewalt. Früher mag das tatsächlich auch so gewesen sein, aber heute kann man sich tagsüber völlig problemlos und ohne Ängste in der Bronx aufhalten und spazieren gehen.

Immerhin gilt dieser Ort als der Geburtsort des Hip-Hop, und so gibt es auch hier ein ganz besonderes Flair zu entdecken. Das Yankee Stadium wird in vielen Reiseführern aufgeführt, wir fanden es eher unspektakulär. Dafür bietet die Bronx aber einen botanischen Garten und einen Zoo, in denen man sich abseits der Häuserschluchten treiben lassen kann.

Tipp: Ein Spaziergang ohne festes Ziel ist unserer Meinung nach aber die beste Möglichkeit, die Bronx kennenzulernen und einen Einblick in das Leben dort zu bekommen.

Wie man sieht hat New York City einiges zu bieten. Ob man nun jeden Bezirk sehen möchte oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Für die Weihnachtszeit ist Manhattan sicherlich das absolute Highlight und bietet euch ein Weihnachten und einen Rutsch in das neue Jahr, wie ihr ihn wohl kein zweites Mal erleben werdet. Also, wo verbringt ihr die Feiertage in 2017?

 

Auf dem Reiseblog Travel with Sandra and Daniel berichten die beiden von ihrer Suche nach neuen Abenteuern. Egal, ob Großstadtdschungel, einsame Inseln, trockene Wüsten, wunderschöne Strände, unendlich erscheinende Landschaften oder atemberaubende Tierwelten. Außerdem findest du auf ihrem Blog sämtliche Informationen über Reisevorbereitungen, -planungen und -routen, sowie allerhand nützliche Gadgets. Verfolge die beiden rund um den Globus und lass dich inspirieren!

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